Sunday, September 16, 2012

Tokyo, Nara, Kobe

Fischmarkt Tokyo

Morgens halb 10 in Japan
Am frühen Nachmittag sind wir nach einer superschnellen Fahrt im Shinkansen in Tokyo angekommen. Am ersten Abend haben wir uns Kiddy-Land angeschaut. Ein Kaufhaus mit nur Spielsachen. Klingt aber besser als es war.
Der zweite Tag in Tokyo war einfach nur genial. Wir sind vor 7 Uhr aufgestanden und sind auf den Tsukiji-Fischmarkt (größter Fischmarkt der Welt) gegangen und danach natürlich zum Sushi-Essen mit frischestestestem Fisch.

UNIQLO Megastore
Um 11 gings dann auf in den unglaublich großen und tollen Klamottenladen UNIQLO, der einen Megastore im Stadtteil Ginza hat. Abends waren wir dann noch in Shibuya. Die berühmte Hatschiko-Kreuzung oder auch alle-gehen-gleichzeitig-in-alle-Richtungen-Kreuzung ist direkt vor der Bahnstation. Um das Spektakel der vielen Menschen ein bisschen länger beobachten zu können, haben wir ganze 800 yen in Getränke beim Starbucks investiert. Der Blick aus dem Fenster sieht man unten.
Wo ist Christoph?

Hausdach vom Hostel
Nach einem letzten Tag in Tokyo, bei dem wir den Elektronik-Stadtteil Akihabara erkundet haben, gings dann wieder zurück nach Kobe. Gestern waren wir in Nara, der früheren Hauptstadt Japans. Dort gibt es einen tollen Tempel und frei herumlaufende, zahme Rehe.
Zurück in Kobe


Oh deer!

Superhelden
Heute planen wir die Überfahrt nach Shanghai und wollen noch in einen Onsen gehen. Morgen gehts dann los nach China. Wir haben Glück, dass der Taifun schon vorbei gezogen ist und können uns auf eine angenehmene Schiffahrt freuen.

Wednesday, September 12, 2012

Kyoto und Maizuru

Die letzten Tage haben wir viel erlebt. Sonntag und Montag waren wir noch in Kyoto. Am Sonntag haben wir großen Touri - Tag gemacht, wie man im Urlaub zumindest ab und zu machen muss. Für Japan im Speziellen bedeutet das ganz viele Tempel und Schreins zu besuchen. Zum Beispiel waren wir beim "Kinkakuji" oder übersetzt "goldener Pavillon-Tempel". Golden deswegen, weil tatsächlich außen echtes Blattgold ist. 

Bling Bling in Japan (oder Glitt Glitt, wie die Vietnamesen sagen würden)
Der Tempel ist auch bei den Japanern sehr beliebt. Die ganze Anlage gehört zum Weltkulturerbe. Dementsprechend ist das ganze dort auch sehr touristisch. Man zahlt 400 Yen Eintritt (ca. 4,30 Euro) und man kommt am Ende der Runde durch die Anlage automatisch an den Souvenirständen vorbei. 

Sehl beliebtel Tempel

Nebenan war auch noch eine andere Tempelanlage mit dem Namen Ninnaji. Im Endeffekt ist das aber immer das gleiche, deswegen hier nur ein Bild wo es das Gleiche fünf mal aufeinander gestapelt gibt:

Tempel x 5

Insgesamt war der Tag sehr anstrengend, da die ganze Zeit über 30 Grad waren und über 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Am Abend sind wir dann wieder in unser Hostel und haben uns dort Abendessen gemacht. Lecker Hot Dogs aus der Mikrowelle. =)
Am nächsten Tag haben wir das Hostel verlassen, sind noch bisschen durch Kyotos Einkaufspassagen gegangen und dann mit dem Zug nach Maizuru gefahren. Auf dem Weg haben wir noch schnell einen weiteren Tempel abgegriffen: 

Yet another tempel

Maizuru ist eine kleine Stadt am Meer. Wir wohnen wir im Gästezimmer bei einer netten Familie. Hier sind wir insgesamt drei Nächte (jetzt fängt gleich die letzte an). Die Familie ist extrem freundlich und hier haben wir das bis jetzt beste Essen in Japan gegessen. Zum Beispiel gab es gestern Nabe, einen japanischen Eintopf. 

Sehr coole Familie in Maizuru

Gestern waren wir mit Rie, der Schwestern von Yuka (die Mutter in dem oberen Bild) bei Amanohashidate, einer Landzunge. Über die Landzunge sind wir drüber spaziert und sind anschließend mit dem Sessellift einen kleinen Hügel hochgefahren, von dem aus man einen guten Ausblick hat. Da haben wir dann auch noch Nikudon zu Mittag gegessen. Nikuudon ist eine Art Nudelsuppe. Udon sind dicke Nudeln und dazu gabs Fleischeinlage (niku). 


Mit Rie auf Amanohashidate

Kitsch-Foto

 Heute waren wir mit Rie, ihrem Fotolehrer und noch ein paar anderen "Schülern" in einem kleinen Dorf mit Häusern in traditioneller japanischer Bauweise. Insgesamt war der Ausflug sehr stressig. Wir sind um 8 in der Früh losgestartet. Von Deutschland kenn ich Ausflug machen so, dass man irgendwo hinfährt, dort bisschen rumläuft und wieder zurück fährt. Heute war das nicht so. Wir sind dauernd aus dem Auto ausgestiegen und wieder eingestiegen. Bei jedem alten Haus, wo ein paar Blumen davor standen mussten alle aussteigen und Fotos machen. Ich hab versucht zu zählen wie oft wir den Wagen verlassen haben und bin auf 12 Mal gekommen. Das ist allerdings nur eine untere Grenze. 
Zusätzlich anstrengend war, dass der Fotolehrer mit Heidi und mir nur Japanisch gesprochen hat. Er hat uns alles erklärt, hängen geblieben ist allerdings nicht viel ...

Immer auf der Jagd nach Fotos, wo Blumen und alte Häuser drauf sind

Klugscheißer

Haus aus Stroh (oder Schilf, kein Plan)

Morgen fahren wir dann ganz früh in die Hauptstadt Tokyo. Dort werden wir dann hauptsächlich Shoppen und hoffentlich viele verrückte Leute sehen. 

Saturday, September 8, 2012

Kobe, Tottori und Kyoto

Die letzten paar Tage waren einfach super! Wir hatten jetzt auch schon einen Tag an dem keinem von uns beiden schlecht war. In Kobe haben wir ein bisschen Sightseeing gemacht und waren abends mit vier sehr lustigen japanischen Jungs beim Essen. Es gab Unmengen rohen Fisch, Fleisch und all-you-can-drink für 90 Minuten.  Nach zwei Stunden musste das Restaurant verlassen werden. Ist da wohl immer so...


Obligatorisches Foto vor irgendeinem random Schrein in Kobe

Nach dem Essen in Kobe


Am Donnerstag gings mit Bummelzügen (6 mal umsteigen und 7 Stunden fahren) weiter nach Tottori. Sehr berühmt dort sind die großen Sanddünen, so ne Art Wüste. Die Japaner finden das supertoll. Dort gab es Kamelreiten und für den Schnäppchenpreis von 500 Yen (ca 5 €) kann man auch ein Foto von sich mit einem Kamel machen. Haben wir aber nicht gemacht, da es ein paar Meter weiter kostenlos ein in rosa gekleidetes und von Mickey-Mouse gerittenes Pferd zu fotografieren gab.
They see me rollin, they hatin
Heidi in der "Wüste"
Auch in Tottori gabs nette Japaner, dort haben wir Kunihiro und seine Mutter getroffen, die in einem traditionellen japanischen Haus wohnen.  Sie haben sogar für uns gekocht und so konnten wir mal echte japanische Hausmannskost probieren.


In Tottori sind wir zwei Nächte geblieben, dann sind wir wieder mit dem Zug den langen Weg nach Kyoto gefahren. Unterwegs haben wir "ekiben" gegessen. Das ist eine Art japanische Lunchbox, die man am Bahnhof kaufen kann und aus einem Mix aus unterschiedlichen Essenssachen wie zum Beispiel Fisch, Fleischbällchen, Ingwer oder sogar kleine Portionen Kartoffelsalat und Nudeln besteht. Hauptteil ist natürlich Reis, der in Japan bei fast jeder Mahlzeit dabei ist. Manche essen sogar zum Frühstück schon Reis.

lecker Ekiben 
So jetzt sind wir grad in unserem Hostel in Kyoto. Den Nachmittag haben wir schon genutzt um kitschige Touri- Fotos zu machen und morgen machen wir damit weiter.

Durch kiloweise Touristeninfo wühlen 


Tuesday, September 4, 2012

Ankunft und erster Tag

Hinreise hat gut geklappt, wir sind in Osaka.

Unser erster Dank geht dabei an die beiden Mitarbeiter von Groha Security and Transport für die Fahrt zum Flughafen.

Simon und Sahin von Groha Security and Transport
Unser zweiter Dank geht an Turkish Airlines, die wirklich richtig guten Service geboten haben. Es gab Hausschuhe, Decken, Kissen, Ohrhörer, Haselnüsse und ne gute Filmauswahl.
Vor allem das Essen war gut: 
Vorspeise: French green been in olive oil
Hauptspeise: Tas Kebab
Nachspeiße: Plum Cake



Nach der Ankunft sind wir direkt ins Hostel. Die Nacht war dank Jetlag sehr seltsam, aber irgendwie haben wir sie überstanden. Am nächsten Tag haben wir uns mit Okagawa-san getroffen, einer Freundin meiner Japanischlehrerin. Okagawa-san hat uns netterweise ein spezielles Zugticket gekauft, dass man nur zu einem Zeitpunkt kaufen konnte, wo wir noch nicht in Japan waren.
Hier auf dem Bild ist auch noch ihr Hund "Poteto" mit drauf, was auf Deutsch Kartoffel heißt. Passt auch ganz gut, weil der Hund ein Deutscher ist ("deutsche Kartoffel").



Insgesamt ist Japan sehr interessant, dafür aber auch ziemlich anstrengend. Hier stehen an jeder Ecke Getränkeautomaten, die EC-Automaten und die Ampeln sprechen die ganze Zeit und alles ist bunt und überladen.

Morgen geht es dann nach Kobe.


Saturday, September 1, 2012

Reiseroute

Heute Abend geht's los nach Istanbul. Dort haben wir 2 Stunden Aufenthalt und fliegen dann nach Osaka.

Insgesamt werden wir 2 Wochen in Japan und 4 Wochen in China unterwegs sein. Wer daran interessiert ist, wo wir uns genau rumtreiben, was wir machen oder einfach nur lustige Geschichten über Asien lesen möchte kann hier während der nächsten 6 Wochen einfach mal vorbei schauen.

In Japan und China werden wir hauptsächlich mit Zügen unterwegs sein. Von Japan nach China kommen wir mit der Fähre, auch wenn die beste Route von Japan nach China laut Google Maps eine Überquerung des Pazifiks mit Jetskis beinhaltet (Schritt 41). Da aber weder Heidi noch ich Jetski fahren können haben wir uns für die Fähre entschieden.

Hier unsere Reiseroute:



Asien auf einer größeren Karte anzeigen


Für alle, die auf Tabellen stehen:


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VonBisZeitraumOrt & Art (Hostel, Zugfahrt, …)
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9/2/2012 9/2/2012 2h 30minFlug München – Istanbul
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9/2/2012 9/3/2012 2h 25minAufenthalt Istanbul
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9/3/2012 9/3/2012 11h 5minFlug Istanbul – Osaka
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9/3/2012 9/5/2012 2 NächteOsaka
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9/5/2012 9/6/2012 1 NachtKobe
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9/6/2012 9/8/2012 2 Nächte Tottori
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9/8/2012 9/10/2012 2 Nächte?Kyoto
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9/10/2012 9/12/2012 2 NächteMaizuru
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9/12/2012 9/14/2012 2 NächteObama
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9/14/2012 9/16/2012 2 NächteTokyo
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9/16/2012 9/18/2012 2 NächteKobe
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9/18/2012 9/20/2012 2 Tage und NächteFähre: Kobe – Shanghai
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9/20/2012 9/24/2012 4 NächteShanghai
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9/24/2012 9/24/2012 8-9 hBus von Shanghai Shanghai South Bus Station (上海南站) nach Wuyuan
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9/24/2012 9/27/2012 3 NächteWuyuan
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9/27/2012 9/27/2012 3 hBus von Wuyuan nach Tunxi (Huangshan Shi) und dann nach Tangkou (hier Üernachten)
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9/27/2012 9/30/2012 3 NächteTangkou / Huangshan
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9/30/2012 9/30/2012 7.5 hZug von Tunxi (Huangshan) nach Hefei
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9/30/2012 10/3/2012 3 NächteHefei
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10/3/2012 10/4/2012 10 – 16 hZug von Hefei nach Peking
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10/4/2012 10/13/2012 10 NächtePeking
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10/13/2012 10/14/201211h 30minFlug Peking – Istanbul
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2h 20minAufenthalt Istanbul
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1h 45minFlug Istanbul - München