Die letzten Tage haben wir viel erlebt. Sonntag und Montag waren wir noch in Kyoto. Am Sonntag haben wir großen Touri - Tag gemacht, wie man im Urlaub zumindest ab und zu machen muss. Für Japan im Speziellen bedeutet das ganz viele Tempel und Schreins zu besuchen. Zum Beispiel waren wir beim "Kinkakuji" oder übersetzt "goldener Pavillon-Tempel". Golden deswegen, weil tatsächlich außen echtes Blattgold ist.
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| Bling Bling in Japan (oder Glitt Glitt, wie die Vietnamesen sagen würden) |
Der Tempel ist auch bei den Japanern sehr beliebt. Die ganze Anlage gehört zum Weltkulturerbe. Dementsprechend ist das ganze dort auch sehr touristisch. Man zahlt 400 Yen Eintritt (ca. 4,30 Euro) und man kommt am Ende der Runde durch die Anlage automatisch an den Souvenirständen vorbei.
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| Sehl beliebtel Tempel |
Nebenan war auch noch eine andere Tempelanlage mit dem Namen Ninnaji. Im Endeffekt ist das aber immer das gleiche, deswegen hier nur ein Bild wo es das Gleiche fünf mal aufeinander gestapelt gibt:
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| Tempel x 5 |
Insgesamt war der Tag sehr anstrengend, da die ganze Zeit über 30 Grad waren und über 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Am Abend sind wir dann wieder in unser Hostel und haben uns dort Abendessen gemacht. Lecker Hot Dogs aus der Mikrowelle. =)
Am nächsten Tag haben wir das Hostel verlassen, sind noch bisschen durch Kyotos Einkaufspassagen gegangen und dann mit dem Zug nach Maizuru gefahren. Auf dem Weg haben wir noch schnell einen weiteren Tempel abgegriffen:
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| Yet another tempel |
Maizuru ist eine kleine Stadt am Meer. Wir wohnen wir im Gästezimmer bei einer netten Familie. Hier sind wir insgesamt drei Nächte (jetzt fängt gleich die letzte an). Die Familie ist extrem freundlich und hier haben wir das bis jetzt beste Essen in Japan gegessen. Zum Beispiel gab es gestern Nabe, einen japanischen Eintopf.
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| Sehr coole Familie in Maizuru |
Gestern waren wir mit Rie, der Schwestern von Yuka (die Mutter in dem oberen Bild) bei Amanohashidate, einer Landzunge. Über die Landzunge sind wir drüber spaziert und sind anschließend mit dem Sessellift einen kleinen Hügel hochgefahren, von dem aus man einen guten Ausblick hat. Da haben wir dann auch noch Nikudon zu Mittag gegessen. Nikuudon ist eine Art Nudelsuppe. Udon sind dicke Nudeln und dazu gabs Fleischeinlage (niku).
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| Mit Rie auf Amanohashidate |
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| Kitsch-Foto |
Heute waren wir mit Rie, ihrem Fotolehrer und noch ein paar anderen "Schülern" in einem kleinen Dorf mit Häusern in traditioneller japanischer Bauweise. Insgesamt war der Ausflug sehr stressig. Wir sind um 8 in der Früh losgestartet. Von Deutschland kenn ich Ausflug machen so, dass man irgendwo hinfährt, dort bisschen rumläuft und wieder zurück fährt. Heute war das nicht so. Wir sind dauernd aus dem Auto ausgestiegen und wieder eingestiegen. Bei jedem alten Haus, wo ein paar Blumen davor standen mussten alle aussteigen und Fotos machen. Ich hab versucht zu zählen wie oft wir den Wagen verlassen haben und bin auf 12 Mal gekommen. Das ist allerdings nur eine untere Grenze.
Zusätzlich anstrengend war, dass der Fotolehrer mit Heidi und mir nur Japanisch gesprochen hat. Er hat uns alles erklärt, hängen geblieben ist allerdings nicht viel ...
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| Immer auf der Jagd nach Fotos, wo Blumen und alte Häuser drauf sind |
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| Klugscheißer |
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| Haus aus Stroh (oder Schilf, kein Plan) |
Morgen fahren wir dann ganz früh in die Hauptstadt Tokyo. Dort werden wir dann hauptsächlich Shoppen und hoffentlich viele verrückte Leute sehen.